US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman hat die Ernennung eines Sonderbeauftragten für Nordkorea als Signal der Gesprächsbereitschaft bezeichnet.
Entsprechendes sagte die Diplomatin am Mittwoch in Bangkok in einer Telefonkonferenz mit Reportern.
US-Präsident Joe Biden hatte im Mai bekannt gegeben, dass der frühere Botschafter in Südkorea, Sung Kim, Sonderbeauftragter für Nordkorea werde.
Die Personalie sei ein Signal, dass die USA auf einen Dialog vorbereitet und bereit dazu seien. Sie hoffe, dass Pjöngjang den Vorschlag annehme.
Sherman machte in dem Gespräch außerdem deutlich, dass Kim neben seiner Rolle als Sonderbeauftragter Botschafter in Indonesien bleibe.