Das südkoreanische Außenministerium hat die jüngste Äußerung des japanischen Außenministers zur Frage der Sexsklaverei des japanischen Militärs in Kriegszeiten zurückgewiesen.
Der japanische Außenminister Toshimitsu Motegi behauptete am Montag, dass Südkorea stets die „Torpfosten“ in der Angelegenheit verschoben habe.
Ein Beamter des Außenministeriums in Seoul sagte am Dienstag, das Land, das bislang fortwährend Torpfosten verschoben habe, sei Japan.
Er warf der japanischen Regierung vor, Schritte im Widerspruch zum Geist des Verantwortungsempfindens, der Entschuldigung sowie Reue unternommen zu haben, die sie selbst in der Einigung mit Seoul über die Trostfrauenfrage von 2015 und in der Kono-Erklärung von 1993 ausgedrückt habe.