Ein japanisches Frachtschiff ist am Donnerstag mit einem Chemietanker zusammengestoßen, der vermutlich einer südkoreanischen Reederei gehört.
Der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo und dem Sender NHK zufolge war es gegen 23.55 Uhr vor Imabari in der japanischen Präfektur Ehime zu der Kollision gekommen. Der 11.454 Tonnen schwere japanische Frachter „Byakko“ sei daraufhin gesunken.
Drei von den zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord des Frachters würden vermisst. Die restlichen neun Personen seien gerettet und in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es.
Der auf den Marshallinseln registrierte Chemietanker „Ulsan Pioneer“ sei nicht untergegangen. An Bord des 2.696 Tonnen schweren Schiffs seien 13 Crewmitglieder gewesen, darunter acht Südkoreaner und fünf Myanmaren. Keiner von ihnen sei verletzt worden, berichtete NHK.
Die Kurushima-Straße, in der sich die Kollision ereignete, gilt wegen der dortigen starken Strömung als Gebiet mit hoher Unfallgefahr.