Die Nordostasien-Kooperationsinitiative für die Kontrolle von Infektionskrankheiten und die öffentliche Gesundheit hat am Donnerstag ihre dritte virtuelle Sitzung abgehalten.
Nach Angaben des Außenministeriums in Seoul am Freitag nahmen Beamte der Diplomatie- und Gesundheitsbehörden Südkoreas, der USA, Chinas, Japans, Russlands und der Mongolei sowie Vertreter deren Botschaften in Südkorea daran teil.
Südkorea schlug dabei vor, zügig ein gemeinsames System zur Bevorratung von medizinischen Gütern und Waren zur Seucheneindämmung aufzubauen, um künftig im Falle von Ausbrüchen neuer Infektionskrankheiten auf die Nachfrage nach solchen Gütern schnell reagieren zu können.
Die Teilnehmer teilten auch die Ansicht, dass eine künftige Beteiligung Nordkoreas an der Gruppe für die Stärkung des gemeinsamen Vorgehens und der Kooperation in grenzübergreifenden Fällen der Gesundheitssicherheit von Bedeutung sei.
Die Kooperationsinitiative wurde im vergangenen Dezember unter Federführung Südkoreas ins Leben gerufen, um in regionaler Kooperation auf länderübergreifende Angelegenheiten der Gesundheitssicherheit wie Covid-19 zu reagieren.