US-Handelsministerin Gina Raimondo hat am Donnerstag (Ortszeit) eine Sitzung einberufen, um über Produktionsstörungen infolge der Chipknappheit zu diskutieren.
Raimondo habe das Treffen mit hochrangigen Vertretern der US-amerikanischen Automobilbranche sowie Vertretern anderer Branchen geleitet, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Quellen.
Bloomberg berichtete, dass Manager von Apple, Google, Samsung Electronics, Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), Cisco Systems, Qualcomm, AT&T, General Electric, General Motors und Ford Motor anwesend gewesen seien.
Raimondo sagte Reportern, dass es derzeit an Transparenz in der Lieferkette mangele. Man versuche herauszufinden, welche Rolle die Regierung bei der Verbesserung des Informationsaustauschs spielen könne und sollte.
Da die Sitzung einen Tag vor dem Südkorea-USA-Gipfel stattfand und auch Samsung dazu eingeladen wurde, betrachten Experten dies als Druckausübung gegenüber dem koreanischen Konzern, mehr zu investieren.
Zuvor hatte das Weiße Haus am 12. April eine Sitzung über die Chipknappheit abgehalten. Damals hatte Samsung Electronics als einziges südkoreanisches Unternehmen an dem virtuellen Treffen unter Leitung des nationalen Sicherheitsberaters Jake Sullivan teilgenommen.