US-Präsident Joe Biden hat ein Gesetz zur Bekämpfung von Hassverbrechen gegen asiatischstämmige Menschen unterzeichnet.
Biden verurteilte in seiner Rede am Donnerstag (Ortszeit) im Weißen Haus die Hasskriminalität und betonte die Notwendigkeit, dagegen vorzugehen. Schweigen bedeute Komplizenschaft. Man könne nicht mitschuldig sein, man müsse sich äußern, sagte er.
Er brachte unter anderem die Schießereien im Großraum Atlanta im März zur Sprache, bei denen acht Menschen, darunter sechs asiatischstämmige Frauen, ums Leben kamen. Er machte auf die Furcht und Wut aufmerksam, die die asiatischstämmigen Amerikaner im Alltag spüren.
Das US-Repräsentantenhaus hatte zuvor das Gesetz gegen anti-asiatische Hassverbrechen mit überwältigender Mehrheit verabschiedet.