Die südkoreanische Regierung hat erneut Sorge über den sich zuspitzenden Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern geäußert.
Der Sprecher des Außenministeriums Choi Young-sam übermittelte die Besorgnis der Regierung am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Die betroffenen Parteien sollten Spannungen abbauen und keine Kriegswaffen gegen Zivilisten mehr einsetzen.
Die südkoreanische Regierung unterstütze internationale Vermittlungsbemühungen aktiv, fügte der Sprecher hinzu.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hatte am Mittwoch die Fortsetzung des hart geführten Militäreinsatzes im Gazastreifen angekündigt und den Aufruf von US-Präsident Joe Biden zur Beruhigung des Konflikts ignoriert. Bei den Angriffen starben mehr als 220 Palästinenser sowie Dutzende Israelis. Fast 1.700 Menschen wurden verletzt.
Aus dem südkoreanischen Außenministerium hieß es, dass von den in der Region lebenden Südkoreanern niemand zu Schaden gekommen sei.