An einer Universität in den USA wird zum ersten Mal ein Online-Archiv von englischsprachigen Dokumenten über die Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs eingerichtet, um dortige Lehrer und den Erziehungskreis über die Geschichte der sogenannten Trostfrauen korrekt zu informieren.
Comfort Women Action for Redress & Education (CARE), eine US-Organisation für die Menschenrechte der Trostfrauen, gab am Dienstag (Ortszeit) den Plan bekannt. Sie werde möglicherweise bereits im Juli auf der Webseite des Zentrums für Koreastudien der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA), das Archiv eröffnen.
Im Archiv werden verschiedene Originaldokumente und –daten, die den systematischen Betrieb sogenannter Troststationen und die sexuelle Versklavung von Opfern durch die japanische Armee während des Zweiten Weltkriegs nachweisen, sowie erläuternde Daten auf Englisch enthalten sein.
Phyllis Kim, Exekutivdirektorin von CARE, sagte, es handele sich um das erste Archiv, das englische Übersetzungen von Beweisen für die Verantwortung der japanischen Armee für die Trostfrauen anbiete.