Die südkoreanische Regierung hat Besorgnis über die seit Tagen anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der militanten Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen geäußert.
In einer Stellungnahme des Außenministeriums am Donnerstag hieß es, man äußere tiefe Besorgnis über die Eskalation der Gewalt in Israel und Palästina in letzter Zeit.
Gewalt könne auf keinen Fall gerechtfertigt werden. Seoul fordere die beteiligten Parteien auf, auf Spannungen schürende Handlungen zu verzichten und die Anwendung militärischer Gewalt sofort zu stoppen, hieß es.
Die Regierung vertrete die Position, dass der Status quo der heiligen Stätten Jerusalems respektiert werden sollte. Sie fordere, dass die beteiligten Parteien für die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um den Aufbau eines dauerhaften Friedens zwischen Israel und Palästina auf der Grundlage der Zweistaatenlösung kooperieren würden, fügte das Ressort hinzu.
Nach ausländischen Medien stieg Zahl der palästinensischen Todesopfer der Luftangriffe Israels auf den Gazastreifen in den drei Tagen seit Montag auf 56. In Israel kamen wegen der Raketenangriffe der Hamas mindestens sieben Menschen ums Leben.