Ein südkoreanisches Gericht hat wegen der angeordneten Entschädigung von Zwangsarbeiten das Vermögen des japanischen Stahlherstellers Nippon Steel in Südkorea geschätzt.
Die Zweigstelle Pohang des Bezirksgerichts Daegu habe eine Bewertung von PNR vorgenommen, teilte das Gericht mit. PNR ist ein Joint Venture mit dem südkoreanischen Stahlunternehmen Posco.
Jedoch verlautete aus Quellen, dass ein Termin für die Veräußerung der Vermögenswerte noch festgelegt werden müsse.
Südkoreas Oberstes Gericht hatte im Oktober 2018 angeordnet, dass Nippon Steel vier Opfern jeweils 100 Millionen Won oder 88.000 Dollar Entschädigung zahlen müsse.
Da das Unternehmen der Aufforderung nicht nachgekommen war, hatte ein lokales Gericht 2019 der Beschlagnahmung des Vermögens in Südkorea in Höhe von rund 400 Millionen Won zugestimmt.