Die Außenminister Südkoreas und Großbritanniens haben am Donnerstag (Ortszeit) einen bilateralen strategischen Dialog geführt.
Laut dem Außenministerium in Seoul diskutierten Außenminister Chung Eui-yong und sein britischer Amtskollege Dominic Raab im Londoner Vorort Kent eingehend über globale Angelegenheiten wie den Umgang mit dem Klimawandel und Covid-19 sowie die Lage auf der koreanischen Halbinsel und in der Region. Chung war nach London gereist, um am Treffen der Außen- und Entwicklungsminister der G7 teilzunehmen.
Die Top-Diplomaten einigten sich, durch eine aufrichtige Umsetzung des bilateralen Freihandelsabkommens die Zusammenarbeit in der Post-Brexit-Ära zu verstärken. Sie vereinbarten, nach Kooperationsmöglichkeiten zu suchen, damit die britische Politik mit dem Indopazifik als Schwerpunkt und die koreanische Neue Südpolitik sich gegenseitig befruchten können.
Sie vereinbarten auch, stärker zusammenzuarbeiten, damit beide Länder jeweils globale Konferenzen zum Klimawandel in diesem Jahr erfolgreich austragen könnten. Südkorea ist Gastgeber des im Mai geplanten P4G (Partnerschaften für grünes Wachstum und die globalen Ziele 2030)-Gipfels, Großbritannien wird im November die UN-Klimakonferenz COP26 veranstalten.
Beide Minister verständigten sich außerdem darauf, Bemühungen zu unternehmen, um die internationale Solidarität und Kooperation für die Bewältigung der Corona-Pandemie, einschließlich einer gerechten Impfstoffverteilung, zu stärken.