Das US-Außenministerium hat angesichts des Konflikts zwischen Südkorea und Japan um die Frage der Sexsklaverei der japanischen Armee während der Kolonialzeit erneut die Notwendigkeit von Heilung und Versöhnung unterstrichen.
Jalina Porter, stellvertretende Sprecherin des Ministeriums, sagte am Mittwoch (Ortszeit) auf einer telefonischen Pressekonferenz, dass sich die Außenpolitik der USA auf die Menschenrechte konzentriere, einschließlich der Rechte von Frauen und Mädchen in der Welt.
Die USA hätten Japan und Südkorea seit langem ermutigt, in mit der Geschichte zusammenhängenden Angelegenheiten auf eine Weise zusammenzuarbeiten, die Heilung und Versöhnung fördere. Washington begrüße Bemühungen wie die Trostfrauen-Einigung von 2015 als Beispiel für das Engagement beider Länder, um eine noch produktivere und konstruktivere bilaterale Beziehung aufzubauen, sagte sie.
Zur neuen Nordkorea-Politik, deren Überprüfung die Biden-Regierung inzwischen abschloss, hieß es, sie werde weiter unterstreichen, dass Washingtons Hauptziel konsequent sei und dass es die vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel sei.