Mehr als 100 Südkorenaer in Indien haben sich dem dortigen Botschafter zufolge bislang mit dem Coronavirus angesteckt.
Angesichts der für Anfang Mai erwarteten Rückkehr von südkoreanischen Einwohnern aus Indien werden Schwierigkeiten bei der Einreise solcher Personen und der Kontrolle ihrer häuslichen Quarantäne erwartet.
Der Botschafter in Indien Shin Bong-kil teilte am Mittwoch telefonisch KBS mit, dass mit Stand Dienstag 114 Infektionsfälle unter den Südkoreanern bestätigt worden seien. Er glaube, dass es mehr Infizierte gebe, die nicht erfasst worden seien.
Viele der Infizierten stünden unter häuslicher Quarantäne. Die meisten zeigten milde Verläufe, es gebe jedoch auch Patienten mit schweren Verläufen, hieß es.
Sollte der Lockdown in Indien über das Wochenende hinaus verlängert werden, könnte der Transport von Landsleuten erschwert werden. Die Botschaft sei dabei, Fahrzeuge vorzubereiten, um die Landsleute bis zum Flughafen zu befördern, sagte der Diplomat weiter.
Die Seuchenkontrollbehörde hatte bekannt gegeben, dass Einreisende aus Indien eine Nacht in einer Einrichtung unter Quarantäne stehen sollen, um einem PCR-Test unterzogen zu werden. Darauf werde eine zweiwöchige Quarantäne zu Hause oder in einer Einrichtung folgen.