Südkorea und acht zentralamerikanische Länder haben Bedenken über die Entscheidung Japans geäußert, radioaktiv kontaminiertes Kühlwasser aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima ins Meer abzulassen.
Sie hätten beim Vizeaußenministertreffen Südkoreas und des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA) am Donnerstag (Ortszeit) in Costa Rica beruhend auf der gemeinsamen Einschätzung, dass die Pläne gefährlich seien, eine gemeinsame Erklärung angenommen, teilte das südkoreanische Außenministerium mit.
Beide Seiten hätten ihre tiefe Besorgnis über eine ernsthafte Situation geäußert, die das Ableiten von Schadstoffen ins Meer verursache. Sie hätten die Notwendigkeit betont, dass die internationale Gemeinschaft gemeinsam gegen die Meeresverschmutzung im pazifischen Raum vorgehen müsse, hieß es.
SICA ist eine regionale Organisation, die im Jahr 1991 für die Integration und Entwicklung Zentralamerikas gegründet wurde. Das System zählt acht Mitglieder, darunter Belize, Guatemala und El Salvador.