Die Regierung wird am Freitag dem deutschen Botschafter in Seoul ein neues Buch über medizinische Hilfe des Auslands für Südkorea im Koreakrieg überreichen.
Das teilte das Ministerium für Patrioten- und Veteranenangelegenheiten am Donnerstag mit.
Das Ministerium aktualisierte im Februar das Buch „Geschichte der Länder, die im Koreakrieg medizinische Hilfe leisteten“ und nahm auch Deutschland in die Liste dieser Länder auf. Die überarbeitete Version wurde auf Koreanisch, Englisch und Deutsch herausgegeben.
Medizinisches Personal aus Deutschland hatte zwischen April 1954 und März 1959 rund 300.000 Patienten in Südkorea versorgt. Deutschlands Beitrag war jedoch lange unberücksichtigt geblieben, weil er erst nach dem Abschluss des Waffenstillstandsabkommens im Juli 1953 geleistet wurde. Erst im Jahr 2018 wurde Deutschland offiziell als Staat anerkannt, der im Koreakrieg medizinische Hilfe für Südkorea geleistet hatte.
Insgesamt sind es nun sechs Länder. Die Hilfe durch Indien, Norwegen, Dänemark, Schweden und Italien war bereits zuvor offiziell anerkannt worden. Die Zahl der Länder, aus denen Soldaten und Personal unter der UN-Flagge im Einsatz waren, stieg damit auf 22.