14 Länder einschließlich Südkoreas und der USA haben Bedenken über die unter Federführung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführte Untersuchung über den Ursprung des Coronavirus im chinesischen Wuhan geäußert.
Ihre gemeinsame Sorge äußerten die Regierungen der 14 Staaten in einer Erklärung über den am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht des Untersuchungsteams.
Die Studie internationaler Experten habe sich erheblich verzögert. Sie hätten keinen ausreichenden Zugang zu kompletten Proben und Originaldaten gehabt, hieß es.
Die Länder richteten ihre Aufmerksamkeit auf die Ergebnisse und Empfehlungen der Studie, einschließlich der Notwendigkeit einer Folgestudie, und forderten Impulse für eine von Experten geleitete Studie in zweiter Phase. Die WHO und alle Mitglieder müssten eine neue Zusage für Zugänglichkeit, Transparenz und zeitliche Angemessenheit machen, betonten sie.
Unterzeichnet wurde die Erklärung von Südkorea, den USA, Großbritannien, Japan, Australien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Israel, Estland, Lettland, Litauen, Norwegen und Slowenien.