Das US-Außenministerium hat Südkorea und Japan zu Diskussionen angeregt, damit eine nachhaltige Lösung für historische Angelegenheiten gefunden wird.
Die entsprechende Äußerung machte ein Ministeriumssprecher angesichts einer Frage der koreanischen Nachrichtenagentur Yonhap in Bezug auf Japans verstärkten Gebietsanspruch auf Dokdo in Lehrbüchern für Oberschulen.
Washington fordere Japan und Südkorea auf, Diskussionen fortzusetzen, um eine nachhaltige Lösung in historischen Angelegenheiten sicherzustellen, sagte der Sprecher.
Zugleich betonte er, die soliden und wirksamen Beziehungen zwischen den USA, Südkorea und Japan seien für ihre gemeinsame Sicherheit und die gemeinsamen Interessen von großer Bedeutung. Genannt wurden unter anderem der Schutz von Demokratie und Freiheit, die Verteidigung der Menschenrechte, die Förderung des regionalen und globalen Friedens sowie der Sicherheit und die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit im indopazifischen Raum und in der Welt.
Das japanische Bildungsministerium hatte am Dienstag die Ergebnisse seiner Überprüfung von Lehrbüchern für Oberschulen bekannt gegeben. Dabei zeigte sich, dass in den meisten genehmigten Schulbüchern für Gesellschaftslehre die einseitige Behauptung Japans enthalten ist, dass Dokdo dessen Territorium sei.