In San Francisco sind am Wochenende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Gewalt gegen Menschen asiatischer Herkunft zu protestieren.
Die Stiftung Jin Duck & Kyung Sik Kim, eine Vereinigung von Koreanern im Großraum San Francisco, und die Koalition für Gerechtigkeit für Trostfrauen gedachten mit einer Veranstaltung der Opfer nach den Schüssen in Atlanta. Auch nahmen die Teilnehmer an einem Friedensmarsch und Marsch für Menschenrechte der Asiaten teil.
Ort der Gedenkveranstaltung war der Saint Mary's-Platz in San Francisco, an dem sich auch die Statue zur Erinnerung an die im Zweiten Weltkrieg durch japanische Soldaten verschleppten Frauen befindet.
Anschließend marschierten die Teilnehmer zum Union Square, wo sie Slogans wie "Stoppt Hass gegen Asiaten" oder "Stoppt Gewalt" riefen.
Laut der Stiftung hätten sich schätzungsweise 3.000 Menschen an dem Marsch beteiligt.