Die Generalstabschefs von 12 Ländern haben am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung die Gewalt gegen Demonstranten in Myanmar verurteilt.
Auch die Generalstabschefs Südkoreas und der USA beteiligten sich an der Herausgabe der Erklärung.
Wie der südkoreanische Vereinigte Generalstab (JCS) am Sonntag mitteilte, würde darin von den myanmarischen Streitkräften und den ihnen angeschlossenen Sicherheitsdiensten angewandte tödliche Gewalt gegen unbewaffnete Menschen verurteilt.
Die myanmarischen Streitkräfte sollten die Gewalt stoppen und wieder das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen, das sie durch ihre Handlungen verloren hätten.
Neben Südkorea und den USA beteiligten sich auch Japan, Australien, Neuseeland, Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Kanada und Griechenland an dem Appell.
Allein am Samstag sollen Sicherheitskräfte in Myanmar mindestens 100 Zivilisten getötet haben, darunter auch Kinder.