Eine gemeinsame Organisation des südostasiatischen Staatenbundes (ASEAN), Südkoreas, Chinas und Japans für die makroökonomische Forschung will mittel- und langfristig auf den Gebieten Finanztechnologie und Infrastrukturinvestitionen Kooperationsmaßnahmen ausarbeiten.
Das hätten die Mitglieder des ASEAN+3-Büros für makroökonomische Forschung (AMRO) bei einer Reihe von virtuellen Sitzungen am Donnerstag beschlossen, teilte das südkoreanische Finanzministerium am Freitag mit. Es fanden ein Treffen der Vizefinanzminister und Zentralbank-Vizechefs Südkoreas, Chinas und Japans sowie ein Treffen der Vizefinanzminister und Zentralbank-Vizechefs der ASEAN plus Drei statt.
Die AMRO-Mitglieder einigten sich, auf der Grundlage einer letztes Jahr durchgeführten Pilotstudie Arbeitsgruppen für vier Bereiche zu bilden, um mittel- und langfristige Aufgaben zu finden. Dazu zählen die Verstärkung der Unterstützung für Infrastrukturinvestitionen, der Ausbau der Unterstützung für die Bewältigung struktureller Angelegenheiten, die Kooperation im Kampf gegen den Klimawandel und die Koordinierung bei der FinTech-Politik.
In Bezug auf die Chiang-Mai-Initiative Multilateralization, eine multilaterale Währungsswapvereinbarung, wurde vereinbart, bis Jahresende alle untergeordneten Bestimmungen zu ändern, damit Ländern im Falle einer Devisenkrise Finanzmittel nicht nur in US-Dollar, sondern auch in Währungen der Region zur Verfügung gestellt werden.