Nach japanischen Angaben ist ein als ballistische Rakete vermutetes nordkoreanisches Geschoss jenseits des eigenen Küstenmeeres niedergegangen.
Japans öffentlich-rechtlicher Rundfunk NHK meldete unter Berufung auf Angaben aus dem Verteidigungsministerium, dass die gegen 7.06 Uhr abgefeuerte Rakete offenbar außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) ins Meer gestürzt sei.
Ein Ministeriumssprecher wurde mit den Worten zitiert, dass wiederholte Starts ballistischer Raketen durch Nordkorea sowohl für Japan als auch die internationale Gemeinschaft eine ernste Angelegenheit darstellten.
NHK wies darauf hin, dass es der erste Abschuss einer ballistischen Rakete durch Nordkorea seit dem 29. März des Vorjahres sei. Damals seien zwei ballistische Kurzstreckenraketen in der Hafenstadt Wonsan abgefeuert worden.
Japans Küstenwache hatte zuvor bereits die Schifffahrt vor herabstürzenden Trümmerteilen gewarnt, da Nordkorea gegen 7.09 Uhr offenbar eine ballistische Rakete abgefeuert habe.