Die von der Entfernung bedrohte Friedensstatue zum Gedenken an die Opfer der sexualisierten Kriegsgewalt in Berlin-Mitte könnte so lange dort stehen bleiben, bis die Diskussionen für deren dauerhaften Erhalt in dem Bezirk abgeschlossen sind.
Die Bezirksverordnetenversammlung verabschiedete am Donnerstag (Ortszeit) eine entsprechende Resolution für die Gewährleistung der Sicherheit der Friedensstatue. Von 52 anwesenden Bezirksverordneten stimmten 39 für die Resolution, während 13 Mitglieder dagegen stimmten. Die Gegenstimmen kamen aus den CDU- und FDP-Fraktionen.
Die von der Fraktion Die Linke eingereichte Resolution beinhaltet ein Ersuchen an das Bezirksamt, die Genehmigung zur Aufstellung der Friedensstatue so lange zu verlängern, bis eine Lösung gefunden wird, um die Statue dauerhaft im Bezirk zu behalten.
Dies bedeute quasi, dass der Statue eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt erteilt worden sei, sagte Nataly Han Jung-hwa, Vorsitzende der Bürgergruppe Korea Verband, die das Statue-Projekt federführend durchgeführt hatte. Man werde die Beratung fortsetzen, damit die Diskussionen für einen dauerhaften Erhalt beschleunigt werden könnten.