Koreanischstämmige Kongressabgeordnete haben erste Ermittlungsergebnisse der Polizei nach der Schießerei in der Gegend von Atlanta am Dienstag (Ortszeit) kritisiert.
Sie forderten, die Schüsse in drei Massagesalons, bei denen mindesten acht Personen einschließlich von vier Koreanischstämmigen getötet wurden, als Hasskriminalität zu behandeln.
Die lokale Polizei nannte zunächst die Sexsucht des Verdächtigen als mögliches Tatmotiv.
Marilyn Strickland, Mitglied des Repräsentantenhauses, betonte am Mittwoch (Ortszeit) vor dem Parlament, dass bei den tragischen Schüssen in Atlanta acht Menschen getötet worden seien, darunter sechs asiatische Frauen. Die Tat stelle eine Waffengewalt und Gewalt gegen Frauen dar.
Man beobachte die deutlich zunehmende Gewalt gegen asiatische Amerikaner und Pazfikinsulaner (AAPI) aus rassistischen Motiven. Man müsse aufhören, Ausreden zu finden oder das Tatmotiv als wirtschaftliche Angst oder Sexsucht zu umschreiben, forderte sie.
Tammy Kim, Mitglied des Stadtparlaments von Irvine in Kalifornien, schrieb auf Twitter, dass der Verdächtige asiatische Frauen fetischisiert und erschossen habe. Das müsse als Hassverbrechen behandelt werden. Man könne und sollte es nicht anders nennen.
Michelle Park Steel, Mitglied des Repräsentantenhauses, forderte, dass Hassverbrechen gegen asiatische Amerikaner aufhören müssten.