Die südkoreanische Umweltministerin Han Jeoung-ae hat China vorgeschlagen, eine direkte Telefonverbindung für die Kooperation zwischen beiden Regierungen beim Vorgehen gegen Feinstaub einzurichten.
Den entsprechenden Vorschlag unterbreitete Han laut ihrem Ministerium am Dienstag in einer Videositzung mit dem chinesischen Minister für Ökologie und Umwelt, Huang Runqiu.
Die Ministerin habe die Sorgen der Bürger Südkoreas über hohe Feinstaubkonzentrationen übermittelt. Sie habe die Eröffnung einer Hotline vorgeschlagen, damit hochrangige Beamte einschließlich der Minister beider Länder einander dringend über Maßnahmen informieren und zusammenarbeiten könnten, wenn hohe Konzentrationen von Feinstaub erwartet würden, hieß es.
Wie verlautete, habe Han betont, dass eine noch engere Kooperation zwischen beiden Ländern unerlässlich sei, damit sie die Angelegenheit in den Griff bekommen könnten.
Beide Seiten einigten sich, die Einrichtung einer entsprechenden Hotline im diesjährigen Plan für einen blauen Himmel, einem bilateralen Kooperationsplan im Umweltbereich, zu berücksichtigen. Sie wollen auf der Grundlage des Plans noch in der ersten Hälfte dieses Jahres ein Beratungsgremium für die CO2-Neutralität ins Leben rufen, um die Kooperation und den Austausch hierfür zu fördern.