Die Koreanische Agentur für internationale Zusammenarbeit (KOICA) wird sich für die Räumung von Landminen in Kambodscha einsetzen.
Hierfür habe sie ein Abkommen mit der kambodschanischen Behörde für Minenräumung und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) abgeschlosen, teilte die KOICA am Montag mit.
Das Projekt wird in den nordwestlichen Provinzen Battambang, Pailin und Bantey Meanchey durchgeführt. Dort gab es wegen der Landminen, die während des Vietnamkriegs und des Kambodschanischen Bürgerkriegs in den 1960er und 1970er Jahren verlegt worden waren, bisher über 64.000 Todesopfer und Verletzte.
Die KOICA wird bis 2025 zehn Millionen Dollar einsetzen, um auf 5.682 Hektar großen Flächen Landminen zu beseitigen.