Die japanische Regierung hat sich bei Südkorea für die Hilfe nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März 2011 im Nordosten Japans bedankt.
Bei einer Gedenkzeremonie in der japanischen Botschaft in Seoul sprach Koichi Aiboshi am Donnerstag seinen Dank aus für die "warmherzige Unterstützung und großzügige Hilfe" der Südkoreaner, als sein Land von Trauer und Schmerz überwältigt gewesen sei.
Die Bemühungen um den Wiederaufbau in der Katastrophenregion dauerten an. Japan suche nach Lösungen für bestehende Probleme einschließlich des Umgangs mit dem radioaktivem Wasser, das sich in den Becken des beschädigten Atomkraftwerks in Fukushima befinde. Er sei sich der Besorgnis der Südkoreaner wegen der Angelegenheit bewusst, sagte Aiboshi.
Die japanische Regierung erwägt, das radioaktiv verseuchte Wasser ins Meer abzulassen. Als Folge des Erdbebens war es im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zu einem Super-Gau gekommen.