Die USA haben Bereitschaft zu Gesprächen mit Iran über in Südkorea eingefrorenes Vermögen signalisiert.
Die USA seien zu Diskussionen bereit, um das übergeordnete Ziel der Denuklearisierung Irans zu erreichen, sagte Außenamtssprecher Ned Price am Dienstag auf einer Pressekonferenz.
Auf Konten südkoreanischer Banken befinden sich rund sieben Milliarden Dollar, auf die Teheran wegen der US-Sanktionen nicht zugreifen kann. Diese wurden 2018 nach dem Rückzug der USA aus dem iranischen Atomabkommen verhängt.
Südkorea hat angeboten, einen Teil der Gelder in die Schweiz zu transferieren. Dort könnten sie für den Kauf humanitärer Güter verwendet werden. Die Regierung betonte aber auch, die Gelder nur mit der Zustimmung der USA überweisen zu wollen.
Price hatte zuvor bereits bestätigt, dass die Verbündeten über die Frage sprechen würden.
Bemühungen um einen Transfer des Vermögens kamen in Gang, nachdem im Januar vor der iranischen Küste ein südkoreanischer Tanker festgesetzt worden war.