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Internationales

Japan wiederholt nach Moons Gesprächsangebot Forderungen

Write: 2021-03-03 00:45:00Update: 2021-03-03 09:23:17

Japan wiederholt nach Moons Gesprächsangebot Forderungen

Photo : YONHAP News

Die japanische Regierung hat nach dem Angebot des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in für Gespräche ihre bekannten Forderungen wiederholt.

Im Geschichtsstreit liege der Ball bei Südkoreas Gericht, sagte Außenminister Toshimitsu Motegi am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Der Chefdiplomat war um einen Kommentar zu Moons Rede am Tag der Unabhängigkeitsbewegung des 1. März gebeten worden. Südkoreas Staatsoberhaupt hatte darin erneut betont, dass sein Land jederzeit zu Gesprächen mit Japan bereit sei.

Motegi antwortete, dass eine Einschätzung allein aufgrund dieser Rede schwierig sei. Obwohl beide Länder füreinander wichtig seien, habe Südkorea in der Frage der Zwangsarbeit und Sexsklaverei im Krieg internationale Versprechen gebrochen. Der Minister sprach von einer "beispiellos ernsthaften Situation" der bilateralen Beziehungen.

Japans Position bleibe unverändert. Südkorea müsse die Angelegenheit in angemessener Weise behandeln. Gleichzeitig müssten bilaterale diplomatische Kanäle aufrechterhalten werden, um ein wieder ein gesundes Verhältnis herstellen zu können, so Motegi weiter.

Nach einem Urteil des obersten Gerichtshofs in Südkorea soll Japan ehemaligen Zwangsarbeitern eine Entschädigung zahlen. Tokio will das Urteil nicht anerkennen, da sämtliche Entschädigungsansprüche mit dem Normalisierungsabkommen von 1965 abgegolten seien.

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