Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und Vereinigung der südkoreanischen Nationalversammlung hat am Donnerstag eine Resolution verabschiedet, um den jüngsten Militärputsch in Myanmar zu verurteilen.
Das Militär in Myanmar habe zu einem wichtigen Zeitpunkt erneut mit Gewalt den Wunsch nach Demokratie zerschlagen, das Leben der Bürger bedroht und die Frucht der Demokratie zertreten, die nach 50 Jahren im Kern gereift sein sollte, steht darin.
Darin wird verlangt, die Staatsberaterin Aung San Suu Kyi und weitere Politiker und Beteiligte, die im Zuge des Putschs inhaftiert wurden, baldigst freizulassen. Auch wird Besorgnis über die Freiheit und Sicherheit von 3.500 südkoreanischen Einwohnern zum Ausdruck gebracht.
Es wird erwartet, dass das Parlament die Resolution auf einer Plenarsitzung am Freitag annimmt.