Die USA sollen laut Berichten im Grundsatz mit einem Transfer iranischer Gelder von Südkorea in die Schweiz einverstanden sein.
Das sagte ein hoher Beamter des südkoreanischen Außenministeriums am Donnerstag gegenüber südkoreanischen Medien. Laut dem Beamten müsse aber noch weiter über die Angelegenheit diskutiert werden.
Südkorea will aufgrund von US-Sanktionen eingefrorene Gelder in die Schweiz transferieren. Von dort aus können sie über den Zahlungsmechanismus Swiss Humanitarian Trade Arrangement (SHTA) für den Kauf humanitärer Güter verwendet werden.
Der Mechanismus wurde vor einem Jahr von den drei Ländern Schweiz, USA und Iran geschaffen, um Zahlungen für die Lieferung von humanitären Gütern aus der Schweiz in den Iran sicher abwickeln zu können.
Die iranische Nachrichtenagentur IRNA zitierte am Mittwoch den Zentralbankgouverneur Abdolnaser Hemmati mit den Worten, dass Iran eine Milliarde US-Dollar von Südkorea erhalten werde. Es handele sich um die erste Tranche von insgesamt sieben Milliarden Dollar, die bei südkoreanischen Banken eingefroren seien und deren Freigabe Südkorea zugestimmt habe.