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Internationales

Seoul äußert Besorgnis über hartes Durchgreifen gegen Proteste in Myanmar

Write: 2021-02-22 09:31:06Update: 2021-02-22 16:15:33

Seoul äußert Besorgnis über hartes Durchgreifen gegen Proteste in Myanmar

Photo : YONHAP News

Die südkoreanische Regierung hat große Besorgnis über ein rigoroses Durchgreifen der Sicherheitskräfte gegen Proteste gegen den Militärputsch in Myanmar geäußert. 

In Myanmar erlag am Freitag eine Demonstrantin ihrer Schussverletzung am Kopf, nachdem sie bei einem Protest von der Polizei in der Hauptstadt Naypyidaw angeschossen worden war. 

Die Regierung spreche tiefes Beileid und Trost aus, teilte der Sprecher des Außenministeriums, Choi Young-sam, in einer Stellungnahme am Samstag mit. 

Das Ministerium äußerte sich auch tief besorgt über Medienberichte, nach denen in Mandalay, der zweitgrößten Stadt Myanmars, durch Schüsse der Sicherheitskräfte mindestens zwei Protestierende gestorben und Dutzende verletzt worden seien.  

Die südkoreanische Regierung vertrete die Position, dass die Versammlungs- und Meinungsfreiheit der Bürger Myanmars in höchstem Maße respektiert werden müssten, sagte der Sprecher. Er forderte erneut, auf übermäßige und unnötige Gewaltanwendung gegen Protestierende zu verzichten. 

Die Regierung hoffe, dass die Demokratie und Verfassungsordnung in Myanmar nach einem rechtmäßigen und demokratischen Verfahren auf friedliche Weise bald wiederhergestellt werden. Hierfür werde sie weiterhin eng mit der internationalen Gemeinschaft kooperieren, hieß es weiter.

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