Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Internationales

US-Außenministerium: Japans Verschleppung von Frauen im Zweiten Weltkrieg ungeheuerlicher Menschenrechtsverstoß

Write: 2021-02-19 10:38:58Update: 2021-02-19 11:27:13

US-Außenministerium: Japans Verschleppung von Frauen im Zweiten Weltkrieg ungeheuerlicher Menschenrechtsverstoß

Photo : YONHAP News

Das US-Außenministerium hat Japans Verschleppung von Frauen im Zweiten Weltkrieg als ungeheuerlichen Menschenrechtsverstoß bezeichnet.

Das Ministerium reagierte mit dieser Feststellung auf eine Anfrage der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Diese hatte um eine Reaktion auf umstrittene Behauptungen des Harvard-Professors John Mark Ramseyer gebeten, demzufolge sich sogenannte Trostfrauen freiwillig gemeldet hätten, um als Prostituierte Geld zu verdienen.

Trostfrau ist ein Euphemismus, den Japan in Bezug auf die in Kriegsbordelle verschleppten Frauen gebraucht.

Das US-Außenministerium erklärte, mehrmals betont zu haben, dass vom japanischen Militär verantwortete Zwangsprostitution im Zweiten Weltkrieg ein ungeheuerlicher Verstoß gegen Menschenrechte gewesen sei.

Die USA hätten Japan und Südkorea seit langem ermutigt, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, mit der eine Aussöhnung und Heilung von Wunden der Opfer gefördert werde.

Zudem betonte das Ministerium die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der drei Länder für die Durchsetzung der gemeinsamen Werte Freiheit, Menschenrechte, Demokratie, Frauenförderung und Rechtsstaatlichkeit in der indopazifischen Region sowie weltweit.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >