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Internationales

Koreanervereinigung in USA startet Petition gegen umstrittenen Aufsatz zu Trostfrauen

Write: 2021-02-18 10:05:04Update: 2021-02-18 11:15:54

Koreanervereinigung in USA startet Petition gegen umstrittenen Aufsatz zu Trostfrauen

Photo : YONHAP News

Eine Koreanervereinigung in den USA hat gefordert, den umstrittenen Aufsatz von Professor John Mark Ramseyer von der Harvard Law School über die Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs zurückzunehmen.

Die Federation of Korean American Association of North Eastern, die 700.000 koreanische Einwohner im Nordosten der USA vertritt, forderte bei einer Versammlung vor einem Denkmal für die Trostfrauen in New Jersey Ramseyer auf, den Aufsatz sofort zurückzunehmen und sich zu entschuldigen. Darin behauptet er, dass die Trostfrauen Prostituierte gewesen seien, die auf Vertragsbasis gearbeitet hätten.  

Die Vereinigung kritisierte, dass mit dem Artikel die Menschenrechte und Ehre der damaligen Opfer der sexuellen Versklavung durch das japanische Militär schwer verletzt würden und gleichzeitig die Geschichte völlig geleugnet werde. Sie betonte, dass die Trostfrauenfrage ein Kriegsverbrechen darstelle, das nicht nur in Korea, sondern auch an vielen anderen Orten begangen worden sei. Der UN-Menschenrechtsrat habe ebenfalls eine Entschuldigung Japans und Entschädigung gefordert. 

Koreanerorganisationen im Nordosten der USA wollen auf der US-Petitionsseite Change.org Unterschriften sammeln. Sie wollen die Unterschriftensammlung anschließend der Harvard Law School und dem Journal „International Review of Law and Economics“ übermitteln, in dem der Aufsatz veröffentlicht werden soll. 

Auf der Plattform gibt es derzeit vier Petitionen gegen Ramseyers Aufsatz. 

Immer mehr Gruppen in den USA schließen sich der Forderung an, den Aufsatz zurückzunehmen. Am 1. März, dem Tag der Unabhängigkeitsbewegung in Korea, sind an mehreren Orten Protestkundgebungen geplant.

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