Der südkoreanische Vizeaußenminister Choi Jong-kun hat Myanmar aufgerufen, keine Gewalt gegen Protestierende gegen den Militärputsch anzuwenden.
Die entsprechende Äußerung machte Choi beim Treffen mit dem myanmarischen Botschafter in Südkorea, Thant Sin, am Dienstagnachmittag.
Choi drückte Besorgnis über die aktuelle politische Situation in Myanmar aus, wo sich jüngst das Militär an die Macht geputscht hatte.
Der Vizeminister forderte eine sofortige Freilassung der Inhaftierten, einschließlich der Staatsberaterin Aung San Suu Kyi. Er betonte, dass gegen friedliche Demonstranten nicht gewaltsam vorgegangen werden sollte.
Choi verwies darauf, dass die südkoreanische Regierung den demokratischen Übergang in Myanmar aktiv unterstützt habe. Die Demokratie und Verfassungsordnung in Myanmar sollten nach einem rechtmäßigen und demokratischen Verfahren, auf friedliche Weise bald wiederhergestellt werden, betonte der Vizeminister.