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Internationales

Auch im Internet Kritik an Harvard-Professor wegen Gleichsetzung von Trostfrauen mit Prostituierten

Write: 2021-02-15 15:57:55Update: 2021-02-15 16:21:46

Ein Professor der Harvard Law School ist wegen seiner umstrittenen Behauptungen über die sogenannten Trostfrauen der japanischen Armee auch online in die Kritik geraten. 

Ein amerikanischer YouTuber leitete eine Unterschriftenkampagne gegen den Aufsatz von Professor John Mark Ramseyer ein, in dem dieser die Trostfrauen als Prostituierte darstellte. An nur einem Tag wurde das Video über 50.000 Mal aufgerufen, 4.500 Menschen hinterließen einen Kommentar. 

Zivilgesellschaftliche Organsationen einschließlich einer Vereinigung koreanischer Eltern in New York kündigten an, am Dienstag auf einer Online-Pressekonferenz Ramseyers Rücktritt fordern zu wollen. 

Die Gesellschaft koreanischer Studenten an der Harvard Universtität verlangt die Zurücknahme des Aufsatzes und eine Stellungnahme des Präsidenten der Harvard Law School. 

Ramseyer lehnt immer noch Interviewforderungen von Medienanstalten, darunter KBS, ab. 

Das Journal „International Review of Law and Economics“, in dem die Abhandlung veröffentlicht werden soll, äußerte zwar Bedenken, teilte jedoch nicht mit, wie sie auf die Forderung nach einer Zurücknahme regieren will.

Jeannie Suk, Professorin der Harvard Law School, betonte, dass in Ramseyers Aufsatz keine Beweise oder Materialien zitiert worden seien, die dessen Behauptungen belegen könnten. Man werde sehen, wie sich Experten gegen Ramseyers Aufsatz positionieren würden.

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