Ein internationales Wissenschaftsjournal hat über umstrittene Behauptungen eines Professors an der Harvard Universität zu den sogenannten Trostfrauen der japanischen Armee Bedenken geäußert und eine eigene Untersuchung eingeleitet.
Das Journal „International Review of Law and Economics“ gab auf seiner Webseite bekannt, dass eine Untersuchung zu einem Aufsatz des Professors der Harvard Law School, John Mark Ramseyer, eingeleitet worden sei. Man werde zusätzliche Informationen liefern, sobald diese verfügbar seien.
Der Aufsatz mit dem Titel „Contracting for sex in the Pacific War“ war vor der Veröffentlichung in der März-Ausgabe des Journals online freigegeben worden.
Ramseyer stellt darin koreanische und japanische Trostfrauen als Prostituierte dar, die sich freiwillig gemeldet hätten. Er behauptet, dass es keinen Zwang der japanische Regierung gegeben habe. Mit diesen Behauptungen hat er für großes Aufsehen gesorgt.