Die Beziehungen zwischen Südkorea und Japan haben laut einem Bericht des US-Kongresses den tiefsten Punkt seit Jahrzehnten erreicht.
Diese Einschätzung teilte der Forschungsdienst des Kongresses CRS in einem am 2. Februar aktualisierten Bericht mit.
Die Beziehungen zwischen Südkorea und Japan seien aufgrund sensibler historischer Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Kolonisierung Koreas durch Japan stets angespannt. Seit 2018 befänden sich die Beziehungen auf einem Tiefpunkt, hieß es.
Eine Reihe von Maßnahmen und Gegenmaßnahmen beider Regierungen in den Jahren 2018 und 2019, die Handel, Sicherheit und geschichtsbezogene Kontroversen beträfen, hätten zu einem Absturz der bilateralen Beziehungen geführt. Dies habe die Politikkoordinierung zwischen den USA, Südkorea und Japan unterminiert, hieß es weiter.
Die Biden-Regierung habe versprochen, wieder Frische in die Bündnisse der USA zu bringen. Sie denke offenbar darüber nach, wie sie für mehr Vertrauen zwischen den beiden US-Verbündeten sorgen könne, damit die trilaterale Zusammenarbeit effektiver werde, heißt es im Bericht weiter.