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Schätzungsweise lediglich 26 Prozent der Einwohner in Nordkorea haben mit Stand 2019 Zugang zu Elektrizität.
Das geht aus dem World Factbook des US-Auslandsgeheimdienstes CIA hervor, das am 4. Februar aktualisiert wurde.
In Städten haben 35 Prozent der Einwohner Zugang zu Strom, in ländlichen Gebieten liege die Quote nur bei elf Prozent.
In dem Land wurden schätzungsweise 16,57 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr 2016 erzeugt. Der Stromverbrauch betrug 13,89 Milliarden kWh.
Die Abhängigkeit von Nuklearstrom und erneuerbaren Energiequellen war null. Der Anteil des Stroms aus Wärmeenergie und Wasser betrug jeweils 45 und 55 Prozent.
CIA schrieb, dass die Elektrizitätsproduktion in Nordkorea auf einem Niveau stagniere, das sogar hinter dem Stand vor 1990 zurückbleibe.
Die Zahl der Mobilfunkabonnenten in Nordkorea beträgt mit Stand 2019 vermutlich 3,82 Millionen. Das entspricht 14,98 Personen pro 100 Einwohner.
Die Zahl der Soldaten wird mit Stand 2019 auf 1,1 bis 1,2 Millionen geschätzt.
Das reale Bruttoinlandsprodukt des Landes schrumpfte um 1,1 Prozent im Vorjahresvergleich auf 40 Milliarden Dollar im Jahr 2015. Damit rangierte das Land auf Platz 201 in der Welt. Das BIP pro Kopf betrug 1.700 Dollar.