Die US-Regierung von Präsident Joe Biden will über Maßnahmen nachdenken, wie sich in Nordkorea die Achtung der Menschenrechte fördern lässt.
Die entsprechende Äußerung habe ein Beamter des US-Außenministeriums gemacht, berichtete der US-Auslandssender Voice of America.
Im Rahmen ihrer Überprüfung zu Nordkorea werde die Biden-Harris-Regierung die ungeheuerliche Menschenrechtsbilanz Nordkoreas und Wege zur Förderung der Achtung der Menschenrechte in dem Land sorgfältig prüfen, sagte er. Damit antwortete er auf die Frage, ob die USA trotz des südkoreanischen Gesetzes zum Verbot anti-nordkoreanischer Flugblattaktionen Kampagnen für den Informationszugang in Nordkorea weiter unterstützen würden.
Es ist der erste bekannte Fall nach der Amtseinführung der Biden-Regierung, dass sich ein Beamter des Außenministeriums konkret zur nordkoreanischen Menschenrechtsfrage äußerte.
Man bleibe zutiefst besorgt über Nordkoreas Netzwerk von Lagern für politische Häftlinge und Arbeitslagern sowie die systematische Zwangsarbeit. Man arbeite weiterhin mit Partnern zusammen, um die Menschen- und Arbeitsrechte in Nordkorea zu verbessern und die Verantwortlichen für Missbräuche und Verstöße zur Rechenschaft zu ziehen, hieß es.
Die USA setzten sich dafür ein, die Menschenrechte in den Mittelpunkt ihrer Außenpolitik zu rücken, fügte er hinzu.