Die iranische Regierung hat beschlossen, Besatzungsmitglieder eines beschlagnahmten südkoreanischen Schiffs freizulassen. Südkoreanischen Besatzungsmitgliedern, die wegen des Verdachts der Meeresverschmutzung festgenommen worden seien, sei es auf Bitte der Regierung in Seoul gestattet, auszureisen.
Das berichteten ausländische Medien, darunter Reuters, unter Berufung auf den Sprecher des iranischen Außenministeriums Saeed Khatibzadeh.
Das bestätigte auch das südkoreanische Außenministerium. Der Frachter Hankuk Chemi und dessen Kapitän würden jedoch weiterhin im Iran bleiben.
Die iranische Revolutionsgarde hatte das Schiff Hankuk Chemi am 4. Januar im Persischen Golf festgesetzt. Als Grund wurde eine Meeresverschmutzung genannt.
Die Reederei, für die das Schiff fährt, wies jedoch den Vorwurf zurück. An Bord befanden sich seine 20 Besatzungsmitglieder, darunter fünf Südkoreaner.