Ein Professor an der Harvard Universität hat behauptet, dass die sogenannten Trostfrauen des japanischen Militärs keine Sexsklavinnen, sondern Prostituierte gewesen seien.
Laut einem Bericht der japanischen Zeitung „Sankei Shimbun“ am Montag teilte John Mark Ramseyer, Professor der Harvard Law School, diese Einschätzung in einer Abhandlung mit. Sie wird in der im März erscheinenden Ausgabe des Journals „International Review of Law and Economics“ veröffentlicht, was voraussichtlich ein großes Aufsehen erregen wird.
Darin behauptet Ramseyer, dass sowohl die koreanischen als auch die japanischen Trostfrauen genehmigte Prostituierte gewesen seien. Sie seien keine Sexsklavinnen gewesen, die von Japan verschleppt und zur Prostitution gezwungen worden seien.
Ramseyer ist Experte für japanisches Recht und erhielt 2018 einen Orden der Aufgehenden Sonne der japanischen Regierung.