Der vom gewählten US-Präsidenten Joe Biden nominierte Verteidigungsminister will die festgefahrenen Verhandlungen mit Südkorea über die Aufteilung der Verteidigungskosten bald abschließen, sollte der Kongress seiner Ernennung zustimmen.
Diese Absicht teilte Lloyd Austin am Dienstag (Ortszeit) in einer schriftlichen Antwort auf Fragen des Streitkräfte-Ausschusses des Senats für seine Anhörung mit.
Austin betonte darin die Zusammenarbeit mit den Verbündeten. Sollte die Ernennung bestätigt werden, wolle er sich auf die Modernisierung der Allianzen in der indopazifischen Region konzentrieren. Im Rahmen solcher Bemühungen wolle er einen baldigen Abschluss der Verhandlungen mit Südkorea über die Kostenaufteilung anstreben, hieß es.
Die Verhandlungen über die Aufteilung der Stationierungskosten der US-Truppen in Korea waren aufgrund der Forderung der Trump-Regierung nach einer drastischen Anhebung des Beitrags Südkoreas festgefahren.
Austin wird der erste afroamerikanische Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, sollte der Senat die Ernennung bestätigen.