Das iranische Außenministerium hat Spekulationen über die Freilassung eines in Iran festgehaltenen südkoreanischen Öltankers binnen zwei Wochen zurückgewiesen.
Hinsichtlich der Spekulationen sagte der Sprecher des Außenministeriums, Saeed Khatibzadeh, auf einer Online-Pressekonferenz am Samstag (Ortszeit), die Entscheidungen und Standpunkte der Judikative würden allein durch deren Sprecher bekannt gegeben.
Mit der Äußerung wurde offenbar ein iranischer Medienbericht dementiert, nach dem das koreanische Schiff innerhalb von zwei Wochen freigelassen werden könne.
Hossein Tanhaee, der Chef der Iran-Südkorea-Handelskammer, sagte in einem Medieninterview am Samstag, er habe eine positive Nachricht im Zusammenhang mit der Freilassung des Schiffs gehört. Er forderte dann, zwei Wochen lang Geduld zu haben.
Die iranische Revolutionsgarde hatte am 4. Januar den unter südkoreanischer Flagge fahrenden Öltanker Hankuk Chemi im Persischen Golf festgesetzt.