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Internationales

Japanische Bürgergruppe fordert von Tokio Akzeptanz von koreanischen Gerichtsurteils für Trostfrauen

Write: 2021-01-14 16:12:18Update: 2021-01-14 17:07:04

Japanische Bürgergruppe fordert von Tokio Akzeptanz von koreanischen Gerichtsurteils für Trostfrauen

Photo : YONHAP News

Eine japanische Bürgerorganisation hat die japanische Regierung und Medien dafür kritisiert, sich einem südkoreanischen Gerichtsurteil für die Entschädigung von Opfern der Sexsklaverei des japanischen Militärs zu widersetzen. 

„Japan Nationwide Acton for Resolution of the Japan´s Military Comfort Women Issue”, ein Netzwerk von Bürgerorganisationen, verwies in einer Stellungnahme am Mittwoch darauf, dass es nach der Urteilsfällung nacheinander Äußerungen von Vertretern der japanischen Regierung und Medienberichte gebe, mit denen das Urteil abgewertet werde. 

Die Organisation forderte, zu erkennen, dass ein in Japan heute nicht vorstellbares fortgeschrittenes Urteil in Südkorea gefällt worden sei, bei dem auf die Menschenrechte großer Wert gelegt werde. 

Die japanische Regierung betont mit dem Verweis auf das Prinzip der Staatenimmunität, dass das Gerichtsurteil ungerecht sei. Dazu sagte die Organisation, dass es bereits seit dem 19. Jahrhundert eine relative Staatenimmunität gebe, mit der Ausnahmen anerkannt würden.  

Das Bezirksgericht Seoul Zentral hatte letzte Woche entschieden, dass die japanische Regierung einer Gruppe früherer Trostfrauen jeweils 100 Millionen Won Entschädigung zahlen solle. Daraufhin hatte der japanische Premierminister Yoshihide Suga mit dem Verweis auf die Staatenimmunität gesagt, dass das Urteil völkerrechtlich nicht akzeptabel sei.

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