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Nationales

Hinterbliebene eines durch Nordkorea getöteten Beamten klagen auf Freigabe von Informationen

Write: 2021-01-14 09:35:17Update: 2021-01-14 10:16:27

Hinterbliebene eines im September im Westmeer von nordkoreanischen Soldaten erschossenen Fischereibeamten haben eine Verwaltungsklage gegen die Regierung angestrengt, um die Freigabe von Informationen zu erwirken. 

Verklagt wurden das Büro für nationale Sicherheit im Präsidialamt, das Verteidigungsministerium und die Küstenwache. Sie werden aufgefordert, ihre Entscheidung rückgängig zu machen, keine weiteren Informationen zu dem Vorfall preisgeben zu wollen.

Lee Rae-jin, Bruder des Beamten, und dessen Sohn gaben aus diesem Anlass am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Seoul eine Pressekonferenz. Lee sagte, er möchte fragen, was der Staat getan habe, bis ein Beamter in nordkoreanischen Gewässern ums Leben gekommen sei. Er wolle mit dem Rechtsstreit die Wahrheit aufklären. 

Lee hatte im Oktober die Freigabe von Aufnahmen von abgehörten Gesprächen nordkoreanischer Soldaten und einer Videodatei beantragt. Das Verteidigungsministerium hatte den Antrag zurückgewiesen, weil die angeforderten Informationen nicht unter das Gesetz über die Freigabe von Informationen durch öffentliche Institutionen fielen. 

Ähnlichen Forderungen gegenüber der Küstenwache und dem Präsidialamt wurde ebenfalls nicht stattgegeben.

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