Eine Regierungsdelegation ist für Verhandlungen über einen festgesetzten Öltanker nach Iran gereist.
Angeführt wird die Delegation von Koh Kyung-sok, für Afrika und den Nahen Osten zuständiger Abteilungsleiter im Außenministerium.
Die Abordnung brach heute Morgen auf und reist via Katar nach Iran. Vor dem Abflug sagte Koh, er wolle sein Gegenüber im iranischen Außenministerium treffen. Auch seien über verschiedene Kanäle Treffen mit anderen Personen vorbereitet worden, die in der Angelegenheit der Schiffsfestsetzung helfen könnten.
Am Sonntag wird außerdem der stellvertretende Außenminister Choi Jong-kun in den Iran reisen. Obwohl der Besuch schon vor der Schiffsfestsetzung arrangiert worden war, solle auch über das Schiff und die Besatzung gesprochen werden.
Abteilungsleiter Koh sagte, er wolle zur Vorbereitung von Chois Besuch beitragen und mit iranischen Beamten über Wege zur Entwicklung der bilateralen Beziehungen beraten.
Am Montag hatten die iranischen Revolutionsgarden bekannt gegeben, den Tanker MT Hankuk Chemi beschlagnahmt zu haben. Sie begründeten dies mit einem Verstoß gegen Umweltauflagen.
An Bord sind 20 Besatzungsmitglieder, darunter fünf Südkoreaner. Zurzeit liegt das Schiff im Hafen von Bandar Abbas an der iranischen Südküste.