Eine von Südkorea initiierte regionale Quarantäne-Allianz ist ins Leben gerufen worden.
Das südkoreanische Außenministerium teilte am Dienstag mit, dass die Initiative für die Kooperation bei Infektionskrankheiten und für öffentliche Gesundheit in Nordostasien mit einer konstituierenden Sitzung ihren offiziellen Start gefeiert habe.
Präsident Moon Jae-in hatte das regionale Bündnis für Gesundheitsfragen im September in seiner Rede bei der UN-Generaldebatte vorgeschlagen.
Moon hatte damals beide Koreas, China, Japan und die Mongolei als mögliche Mitglieder genannt. Drei dieser Länder, und zwar Südkorea, China und die Mongolei, zählen zu den Gründungsmitgliedern. Auch die USA und Russland haben sich dem Bündnis angeschlossen.
Nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums prüfe Japan eine mögliche Beteiligung noch. Vertreter der Botschaft in Seoul seien bei der virtuell abgehaltenen ersten Sitzung auf Abteilungsleiterebene ebenfalls zugeschaltet gewesen.
Südkorea will weitere Staaten zur Teilnahme bewegen, darunter insbesondere Nordkorea.