Das US-Außenministerium hat angesichts des jüngst in Südkorea verabschiedeten Gesetzes für ein Verbot anti-nordkoreanischer Flugblattaktionen die Notwendigkeit betont, Informationen von außen nach Nordkorea zu transportieren.
Die entsprechende Äußerung machte ein Sprecher des Ministeriums am Montag (Ortszeit) auf eine Anfrage der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zu dessen Position zu dem Gesetz.
Für eine globale Politik trete man für den Schutz der Menschenrechte und grundlegenden Freiheiten ein. In Bezug auf Nordkorea setze man sich weiter für den freien Fluss von Informationen ein, hieß es.
Das US-Ministerium sprach sich zwar nicht direkt gegen das Gesetz aus. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die Behörde mit der Betonung des freien Informationsflusses de facto eine negative Haltung auf Umwegen zum Ausdruck brachte.