Präsident Moon jae-in hat sich für Verwirrung angesichts der politischen Situation im Land entschuldigt.
Es tue ihm als Präsidenten sehr leid, dass die verwirrende politische Lage den Bürgern Besorgnis bereite. Und zwar gerade in einer Zeit, in der jeder für die Seucheneindämmung und die Lebenshaltung der Bürger Kräfte bündeln müsse, sagte Moon heute bei einer Sitzung mit seinen Chefsekretären und Beratern.
Die Entschuldigung bezieht sich offenbar auf den Konflikt zwischen Justizministerin Choo Mi-ae und und Chefstaatsanwalt Yoon Seok-youl.
Er wünsche sich sehr, dass das aktuelle Chaos nicht lange anhalte, sondern die letzte Wehe für die Demokratie und Reform werde. Die Demokratie Südkoreas werde noch gefestigter, sollten Probleme über demokratische Verfahren und Prozesse gelöst werden, betonte Moon.