Stephen Biegun, US-Vizeaußenminister und Sondergesandter für Nordkorea, wird am Dienstag zu einem viertägigen Besuch in Südkorea erwartet.
Biegun werde auf Einladung von Vizeaußenminister Choi Jong-kun Südkorea besuchen, teilte das südkoreanische Außenministerium mit.
Das US-Außenministerium gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass Biegun mit Beamten in Südkorea zusammenkommen werde, um das US-südkoreanische Bündnis und das gemeinsame Bekenntnis zu Sicherheit, Stabilität und Wohlstand im Indo-Pazifik-Raum zu diskutieren.
Laut dem Seouler Ministerium werden sowohl die Beziehungen zwischen Südkorea und den USA als auch Wege zur bilateralen Kooperation besprochen, um eine vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und eine dauerhafte Friedensschaffung wesentlich voranzubringen.
Das wird de facto Bieguns letzter Südkorea-Besuch als Chefunterhändler bei den Verhandlungen mit Nordkorea sein. Angesichts des bevorstehenden Endes der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump am 20. Januar gilt es als unwahrscheinlich, dass eine Botschaft für einen Durchbruch in den Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA ausgesandt wird. Stattdessen wird der Schwerpunkt der Diskussionen voraussichtlich auf ein stabiles Management der Lage auf der koreanischen Halbinsel gelegt.